Einen Router, grundsätzlich und gleich welcher Art, kann man sich gut als ein Autobahnkreuz für Datenströme vorstellen. Hier laufen die Daten aus verschiedenen Richtungen auf und werden ihren jeweiligen Bestimmungsrichtungen zugewiesen. Die eingehenden Daten sind elektronisch verschlüsselt, werden im Router entschlüsselt und an das jeweilige Endgerät weitergeleitet. Der Router im heimischen Gebrauch sortiert also z.B. den Eingang von Anrufen fürs Fax, fürs Telefon und die Daten, die an den PC gehen sollen. Der vDSL Router ist jenes Autobahnkreuz, welches die größte und schnellste Menge an Daten transportiert. VDSL – Very High Speed Digital Subsciber Line – ist die im Moment schnellste Verbindung für den Datentransport. VDSL macht es möglich, dass statt der bisherigen höchsten Datenübertragungsrate von 16.000 Kbit/s der Datenstrom auf satte 50.000 Kbit/s erhöht wird. Mithilfe des vDSL Routers werden diese immensen Datenströme in ähnlicher Geschwindigkeit verarbeitet. So können User Internetfernsehen via Computer schauen, Voice over IP – Gespräche führen und natürlich im Internet surfen, und zwar alles gleichzeitig! Wird ein HDTV-Receiver angeschlossen, so ist es sogar möglich, hochauflösende Fernseh- oder Videoprogramme zu empfangen. Jeder Kommunikationsanbieter, der in seinem Tarifprogramm VDSL zur Wahl stellt, liefert in der Regel den vDSL Router als Hardware bei der Tarifbestellung mit. In manchen Fällen wird er als Mietgerät beigestellt, in anderen muss er gekauft werden und dritte stellen ihn bei Neuabschluss auch kostenlos zur Verfügung. Man muss jedoch nicht auf das Anbieter-Modell zurückgreifen, sondern kann solch einen High-Speed Router auch auf dem freien Markt erstehen. Er muss nur kompatibel mit den Anbieterverbindungen sein.